Lok HF 110 C Nr. 4 Mariazeller Bahn

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Jung 1020.jpg Jung 10120 R86 1997.jpg



Stoomlokomotiefmodel

            Catalogusnummer: 33230(set)
            Fabrikant: ROCO
            In dienst CSN: 2008 
            Herkomst: Zevenspoor
            Bijzonderheden: HOe Digitaal

Grootbedrijf:

            Bouwserie: HF
            Bouwjaar: 1898
            Nummer: 110 C 4
            Fabrikant: Jung
            Asindeling: C n2
            Functie: passagiervervoer
            Maximumsnelheid: 30 km/h
            In dienst: 1890
            Maatschappij: Mariazellerbahn
            Terzijdestelling: 1960

Bijzonderheden:

Heeresfeldbahnlokomotive HF 110 C "Frank S.", die ehemalige JLKB Nr. 1/99 4652, am 23. Juli 1983 auf der Jagsttalbahn Nummerierung: JLKB Nr. 1, 4, 5 99 4651–4653

Gattung: K 33.6


Tender: 2T6



Die deutsche Schmalspur-Dampflokomotive der Heeresfeldbahntype HF 110 C war eine für den Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg entwickelte Schlepptenderlokomotive der Achsfolge Cn2(t)+T, konnte also auch kurze Strecken ohne Schlepptender zurücklegen. Nach dem Krieg wurden die Lokomotiven zivilen Verwendungszwecken zugeführt oder verschrottet.

Durch verschiedene Lokomotivfabriken wurden mehr als 130 genormte Dampflokomotiven mit 600–760 mm Spurweite des Typs hergestellt.


Die Lokomotiven besitzen einen Außenrahmen. Außerhalb des Rahmens sitzen große Gegengewichte und das Gestänge, die Treibstange ging zur dritten Achse. Die Lokomotiven haben Heusingersteuerung mit Kolbenschiebern der Bauart Müller. Die 99.4652 hatte ursprünglich einen Kobelschornstein.

Die Lokomotiven führten in der Regel einen zweiachsigen Tender mit 1600 mm Achstand mit, auf dem die Vorräte waren. Sie waren aber so konstruiert, dass sie kurze Strecken auch als Tenderlok fahren konnten. Bei den Henschel-Lokomotiven waren Wasserkästen und Tender genietet, bei der Jung-Lokomotive geschweißt.


Jung 10120/1944: HF 11810 → StLB HF 11 810 → "Nr. 4", Abreschviller, Frankreich, betriebsfähig


Deutsche Reichsbahn

Die Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen setzte nach 1945 drei Lokomotiven dieses Typs ein. Da alle bisherigen Triebfahrzeuge der Bahn im Kriegseinsatz verschollen waren, erhielt eine kurz nach dem Krieg übernommene Lok die Nummer 1 in zweiter Besetzung. Zwei weitere Lokomotiven wurden 1948 erworben, sie erhielten die Nummern 4 und 5 in dritter Besetzung. 1949 wurden alle drei von der Deutschen Reichsbahn mit übernommen und erhielten die Nummern 99 4651–4653. Sie versahen den Verkehr auf der Bahn bis zur Einstellung 1965. Danach wurden die Lokomotiven noch nach Rügen umgesetzt, wo sie 1968 ausgemustert wurden. Zwei Lokomotiven wurden verkauft, um in Neubrandenburg noch einige Zeit als Dampfspender zu dienen. Die 99 4652 wurde an den westdeutschen Unternehmer Walter Seidensticker verkauft. Sie wurde auf 600 mm umgespurt und war von 1974 bis 1981 auf der Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth mit dem Namen Frank S. im Einsatz. 1981 wurde sie wieder rückgespurt und kam zur Jagsttalbahn, 1990 dann zur Öchsle-Schmalspurbahn. 1994 wurde sie dann optisch aufgearbeitet mit ihrer alten Nummer 99 4652 im Bahnhof Putbus an der Rügenschen Kleinbahn aufgestellt, wo sie auch heute, seit 1999 im Besitz des Landkreises Rügen, noch vorhanden ist. Österreich

Da die Maschinen nicht den Anforderungen des Streckendienstes entsprachen, wurden sie nur in untergeordneten Diensten eingesetzt und bereits nach wenigen Jahren ausgemustert.



In Österreich waren Lokomotiven der Bauart HF 110C auch bei den Steiermärkischen Landesbahnen und der Salzkammergut-Lokalbahn im Einsatz.

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